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Weshalb das Abenteuer Digitalisierung spannend bleibt

Geposted von Stephanie Weiss am 01.02.2017 09:38:30

 

Wie bei jeder anderen disruptiven Innovation bringt auch die Digitalisierung nicht nur viele Vorteile mit sich, sondern verlangt nach regulatorischen Massnahmen und einer kritischen Reflektion.

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Ein Smartphone haben wir alle schon. Damit verrichten wir fast alle wichtigen Aufgaben, die uns das Leben stellt. Nur Kaffee kochen und unsere Gedanken kontrollieren kann das praktische Ding noch nicht. Weit weg davon sind wir jedoch nicht mehr. Denn unseren Körper kontrollieren bereits Gesundheits-Apps wie Schrittzähler und Co. Auch gibt es bereits Roboter, die sich mit Gedanken steuern lassen. Mit Big Data überwachen und messen mittlerweile Unternehmen jeden einzelnen Schritt im Business Prozess und Social Bots übernehmen die Kommunikation. Spätestens seit der US-Präsidentschaftswahl kennen wir auch die Schattenseiten dieser neuen Interaktionsform.

Zu Recht kann man sich fragen, ob uns diese Entwicklung in eine bessere Welt führt oder nicht. Nebst den vielen Vorteilen, welche die Digitalisierung mit sich bringt, wie etwa die ausgefeilten Marketingmöglichkeiten oder die Vereinfachung von Prozessabläufen, stellen sich aber auch einige Fragezeichen. So sind viele Unternehmen mit der Bewältigung der Big-Data-Fluten überfordert, so dass diese ungenutzt vor sich hindämmern.

 

Der Ruf nach Regulierung

Eine Frage, die momentan viele umtreibt ist, wer den Wahrheitsgehalt von Social Media-Inhalten kontrollieren soll. Das Thema Lügenverbreitung im Netz wurde nach dem Ausgang des US-Wahlkampfs hitzig diskutiert. Mark Zuckerberg zeigt sich gewillt, Fake News auf Facebook zu bekämpfen, wie die BBC berichtet. Der Facebook-Gründer und Besitzer schlägt Massnahmen vor, um Facebook-Lügen schneller aufzudecken. Die grüne Politikerin Renate Künast erstattete Anzeige, nachdem sie Opfer einer solchen Falschmeldung wurde. Gemäss der Zeitschrift Spiegel hatte sie während drei Tagen vergebens versucht, Facebook auf die Fake News aufmerksam zu machen. Künast sieht darin eine grosse Gefahr für den bevorstehenden Bundestagswahlkampf und ruft auf zur Bekämpfung dieses Übels.

Über die Frage, wer die Kontrolle der Daten übernehmen soll, befasst sich die Universität Zürich mit der «UZH Digital Societies Initiative (DSI)». Mit dieser Initiative soll eine kritische, interdisziplinäre Reflexion bezüglich aller Aspekte der Digitalisierung angestossen werden. So geht es beispielsweise bei einem Projekt darum, die Frage zu klären, wie im Gesundheitsbereich Big Data genutzt werden kann, um massgeschneiderte Therapien anzubieten. Solche Diskurse werden Wissenschaftler, Politiker und die Gesamtgesellschaft weiterhin stark beschäftigen.



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Themen: Digitalisierung