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E-Business & Digitalisierung

So verhelfen Sie Ihrem Zielpublikum auf die Sprünge

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Stephanie Weiss am 23.08.2018 15:20:26

Wie klickfreudig sind die Leser Ihres Blogs oder Newsletters gestimmt? Wir zeigen Ihnen an sieben Beispielen für Call to Action, wie Sie die Conversion Rate ankurbeln können.

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Marketing war noch nie so einfach wie heute: man setze einen coolen Blog auf und wie durch ein Wunder wollen alle Ihre Website besuchen und Ihre Produkte bestellen. Leider ist es trotzdem nicht ganz so einfach.

Wer eine Website hat, möchte möglichst viel Publikumsverkehr darauf generieren. Am meisten willkommen sind User, die es ernst meinen, sich also eingehend auf der Website umschauen. Diese sogenannten Leads sind ernst zu nehmende potentielle Kunden, deshalb sollte sich, wer etwas verkaufen möchte, besonders um sie kümmern. Eines jeden Marketer oberstes Gebot beim Inbound Marketing ist deshalb die Leadgenerierung. Ein Trick, um den Leads auf die Sprünge zu helfen sind Call-to-Actions (CTAs).

Ein CTA ist, wie der Name verrät, eine Handlungsaufforderung, welche sich an Kunden innerhalb einer Marketing-Kampagne richtet. Enthält ein Blog oder ein Newsletter einen oder mehrere CTAs, erzielen Sie damit mehr Conversions auf Ihren Zielseiten. Zu Erinnerung: Die Conversion Rate zeigt an, wie viele Klicks (prozentual zu den Gesamtbesuchern) tatsächlich zu einer bestimmten Handlung geführt haben. Konkret: wer hat nach dem Lesen des Blogs tatsächlich aktiv auf Ihrer Website herumgestöbert, einen Banner angeklickt (Micro Conversion) oder sogar etwas bestellt (Macro Conversion)?

Sie können die Conversions erhöhen, indem Sie verschiedene CTA-Typen in Ihre Blogs aufnehmen, die sich an verschiedene Marketing-Bereiche richten. Wer aber glaubt, mit möglichst vielen CTAs auch mehr Conversions aus einem Blogbeitrag zu erzielen, irrt sich. Nicht die Quantität, sondern die Qualität macht es aus. Wir halten uns in diesem Blogbeitrag für einmal nicht an diese Regeln, um Ihnen Beispiele von CTAs zu zeigen. Es sei uns also verziehen…

Wie sollten also CTAs konkret aussehen, damit sie wirklich zum Erfolg führen?

Überlegen Sie in einem ersten Schritt, wie die Leser Ihres Textes dazu gebracht werden können, sich für Ihr Unternehmen zu interessieren. Welche spannenden Zusatzinformationen können Sie bieten? Welche verlockenden Angebote haben Sie zurzeit? Planen Sie einen Event, auf den Sie bereits jetzt hinweisen möchten?

 

Hier ein paar Anregungen für erfolgsversprechende CTAs:

1. Intelligente CTAs verwenden: mit individualisierten CTAs sprechen Sie unterschiedliche Kunden und deren Bedürfnisse gezielt an. Die Handlungsaufforderungen sind dementsprechend auch unterschiedlich formuliert. Dafür braucht es eine entsprechende Datenbank, welche diese Differenzierung vornehmen kann (zum Beispiel Hubspot). So erhält ein zufälliger Website-Besucher einen CTA, mit dem er zu einem wertvollen Lead werden kann. Dies erreichen Sie, indem Sie ihm beispielsweise ein E-Paper-Angebot oder eine kostenlose Testversion anbieten. Massgeschneiderte Inhalte steigern die Conversions insgesamt.

 

2. Social Media Kanäle lassen sich gut in die Gesamtmarketingstrategie einbauen. So blieben Sie mit Ihren Zielpersonen in Kontakt. Bieten Sie also auch bei Ihren Blogbeiträgen für all Ihre Social Media-Kanäle einen CTA an, so dass Ihre Leser einerseits mit Ihnen in Kontakt blieben und andererseits Ihre Inhalte teilen können. Um es den Lesern noch einfacher zu machen, können Sie auch einen "Tweet This"-Link einbauen. Wer darauf klickt, bekommt einen vorgefertigten Tweet, der auf den Inhalt hinweist. Mit dem Tool ClickToTweet können Sie das selber erstellen.

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3. Blog-Abo: Wenn Sie wollen, dass all Ihre Blogs tatsächlich das Zielpublikum erreichen, können Sie mit einem CTA das Abonnieren der Blogs anbieten. So erhalten Interessierte automatisch einen Hinweis, wenn Sie einen Blog veröffentlicht haben. Das lässt sich ganz unkompliziert umsetzen, denn Sie brauchen dafür nur die E-Mail-Adresse. Da es von der Leserseite kein grosses Engagement braucht, werden sich auch viele User tatsächlich anmelden.

 

4. Kommentare als CTAs: Meist gibt es nach einem Blog Kommentarmöglichkeiten. Auch mit diesem CTA kann man spielen. Üblicherweise steht nach dem Blog: "Teilen Sie uns Ihre Meinung mit“ oder ähnliches. Weshalb nicht einmal eine Frage zum Thema Ihres Blog-Beitrags stellen? Zum Beispiel: „Finden Sie auch, dass man sich vor dem Kauf von xy von einem Experten beraten lassen sollte?“ oder: „welches sind Ihre absolute Lieblings-xy?“ Wenn Sie Ihre Leser direkt ansprechen, werden Sie mehr Kommentare erzielen.

 

5. Slide-In CTA: Meist befindet sich der CTA irgendwo unten rechts. Ihre Leser müssen also kräftig scrollen, um dahin zu kommen und zu konvertieren. Eine weit aufdringlichere Variante ist ein pop-up-CTA. Der Leser kann den Beitrag nicht lesen, bevor er nicht das Formular ausgefüllt oder auf Abbrechen geklickt hat. Da das die meisten nervt und sie sich deshalb lieber für Abbrechen entscheiden, sollte die Wahl eher auf einen Slide-In CTA fallen, denn dies ist eine schicke Variante, um zusätzliche Informationen zu bieten, ohne die Rezipienten davon abzuhalten, den Beitrag zu lesen.

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6. In-Line CTAs: ein CTA muss nicht immer in Form eines extravaganten Buttons oder einer Grafik daherkommen. Der Aufruf zum Handeln für mehr Informationen zu einem bestimmten Thema kann einfach in Form eines Links im Blog-Beitrag daherkommen. Beispiel: Lesen Sie mehr zum Thema Inbound Marketing. Mit einem solchen CTA bieten Sie Zusatz-Informationen für alle, die sich tiefer mit dem Thema befassen wollen.

 

7. Sidebar CTAs: wenn Sie einen CTA setzen möchten, der weniger für das Verständnis des Textes aber für Ihr Unternehmen relevant ist, bietet sich dafür ein Sidebar CTA an. Hier ist der CTA prominent platziert, hebt sich aber trotzdem vom Text ab. Dafür können Sie grafische Elemente nutzen, die ins Auge fallen. So können Sie beispielsweise auf einen Firmenanlass oder eine Promotion hinweisen.

Themen: Digital Marketing, Content Marketing, Conversions, Call to action

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