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Das sollten Sie über den aktuellen Supertrend wissen

Geposted von Patrick Walgis am 01.12.2016 10:02:53

 

Die Revolutionierung des Handels bahnt sich an: Conversational Commerce.

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Messenger-Bots sind der Renner

Der letzte Schrei und grosse Renner sind momentan intelligente Chatbots, welche die Interaktion zwischen Anbietern und ihrer Kundschaft komplett verändern werden. Haben bis anhin Firmen mit ihren Kunden direkt kommuniziert, so übernehmen dies immer öfter Messenger-Bots. Im Unterschied zu den herkömmlichen Messengern wie WhatsApp, Pinterest, Skype, Facebook Messenger und Co. findet die Kommunikation nicht mit einer realen Person sondern mit einem Bot, also einem Roboter statt. Das Prinzip ist so einfach wie einleuchtend: Der Chatbot stellt als virtueller Gesprächspartner Fragen und eruiert so das ideale Produkt oder die passende Dienstleistung für den Kunden. Dabei muss es sich nicht unbedingt um die hohe Schule der künstlichen Intelligenz handeln. Microsoft bietet bereits ein Bot Framework an, mit dem unsere chili-Programmierer Bots implementieren können.

 

WeChat als Vorbild

In China ist Conversational Commerce schon sehr verbreitet. An WeChat, Chinas wichtigstem Messenger haben sich schon etliche kommerzielle Partner angedockt, so dass damit reger Handel betreiben wird. Die Asiaten bestellen so ihr Taxi, Tickets oder ihre Pizza, überweisen Geld, reservieren einen Tisch im Restaurant und kaufen ein. Der von der Firma Tencent 2011 eingeführte WeChat ist auch ausserhalb des Lands der Mitte sehr erfolgreich und gilt als Vorbild für Conversational Commerce.
Auch Zuckerberg wünscht sich von seinem Facebook Messenger mehr künstliche Intelligenz. So soll künftig Shopify, als riesige, cloudbasierte und international aktive Verkaufsplattform mit dem Facebook Messenger verknüpft werden, damit auch Sie so künftig den passenden Schuh oder ihre Traumreise kaufen können.

 

Beispiel Gesundheitssektor

Chatbots können bei medizinischen Fragen von grossem Nutzen sein. Mit IBM Watson Health will der Konzern einen neuen Geschäftsbereich für die personalisierte Medizin aufbauen. Über die Plattform Watson Health Cloud findet ein Austausch zwischen Medizinern, Versicherern und weiteren Akteuren des Gesundheitssektors statt. Auf diesem Weg kommt eine riesige Ansammlung von Informationen zusammen. Statt mit seinem Arzt in der Praxis zu sprechen kommuniziert der Patient von zu Hause aus mit einem virtuellen Mediziner und schildert diesem seine Symptome. So soll es beispielsweise schon gelungen sein, eine Diagnose für eine seltene Krankheit zu stellen, was einem „normalen“ Arzt nicht gelungen war. Auch wenn Datenschutzbeauftragte dem wahrscheinlich eher kritisch gegenüber stehen, leuchten die Vorteile ein. Auch andere Beratungsleistungen werden in Zukunft immer mehr von Bots übernommen werden. So kann sich der Kunde beispielsweise bei einem PC Problem von einem virtuellen Supporter bei der Lösung eines Problems helfen lassen. Willkommen in der Welt der virtuellen Berater.

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Themen: Digitalisierung, Digitale Trends, eCommerce, Digital Marketing